Allgemein

Dankbar für ein warmes Zimmer

Rumänien. Familie Sanziana hatte keinen Ofen, mit dem sie ihre Wohnung warm halten konnten. Sehr oft froren sie. Vater Sanziana hat keine feste Arbeit, deshalb sucht er jeden Tag einen neuen Job. Abends erhielt er dann ein paar Euro Lohn. Er arbeitete im Winter manchmal als Köhler, doch das reichte kaum für das Essen, geschweige denn für den Kauf eines Ofens. Seine Frau Maria und seine Kinder sind überglücklich nun eine warme Wohnung zu haben.
Wir danken allen Spendern, die für Holz und Heizungsbeihilfe gespendet haben.

Für folgende Projekte in Roma-Dörfern benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe:
Für folgende Projekte in Roma-Dörfern benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe:
100 Wo am dringendsten benötigt
20-3125 Roma-Hilfe Rumänien
10-3011 Waschmaschinen
10-8010 Wasseranschluss
10-8080 Stromanschluss

Saatkartoffeln und Samen – Vorsorge für den Sommer und kommenden Winter

Norik Miskarian und seine Frau (Bild 6196) mussten aus einer finanziellen Notlage heraus ihre Wohnung aufgeben. Nun leben sie mit ihrem Baby, ihren Eltern und Geschwistern in einer windschiefen Holzbaracke am Stadtrand von Vanadzor. Wir gaben ihnen im vergangenen Jahr eine Kuh. Von ihr haben sie in dieser schwierigen Zeit Milch, Yoghurt und Käse. Damit sind die Kinder grundsätzlich versorgt. Um Menschen wie Familie Miskarian zu unterstützen, dazu sind unsere Selbsthilfe-Projekte da.
Um sie auch im Sommer und Winter zu versorgen, verteilen wir Saatgut. Zuerst einmal Saatkartoffeln, darüber hinaus auch Samen und Pflanzensetzlinge. Unsere „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekte sind in den kommenden Monaten äußerst wichtig.
Eine Kuh in Armenien kostet zwischen 800 und 1000 Euro. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, damit noch mehr Familien eine Kuh bekommen und sie Selbstversorger werden können.
Hier einige Selbsthilfeprojekte:
70-3510 Kühe für Armenien
70-3530 Küken für Armenien
70-3531 Legehennen für Armenien
70-3040 Samenpakete für Armenien

Bibeln geben geistliche und emotionale Hilfe

„Gott verspricht: Macht euch keine Sorgen, ich lasse euch nicht fallen und nicht im Stich.“ Mit diesen Worten versucht unser Mitarbeiter Hans-Otto den Menschen Mut zu machen, wenn er sie besucht. Da ist Valer und Lidia Felariu mit ihren zehn Jungen, die eigentlich immer hungrig sind. Es ist eine aufgeweckte Rasselbande, die uns begrüßt und sich begeistert über die Süßigkeiten und Nudeln zeigt. Mutter Lidia muss die Bonbons rasch an sich nehmen, um sie in den nächsten Tagen portionsweise auszuteilen. Worüber Lidia besonders glücklich ist, das sind die Kartoffeln, die wir ihr bringen. 280 Säcke Kartoffeln vom Herbst konnten wir noch an notleidende Familien austeilen. Beim Verteilen der Lebensmittel erleben wir viel Angst und wenig Hoffnung. Valer erklärt: Ich habe keine Arbeit, deshalb kein Geld und somit haben wir auch nichts zu essen. Dieselben Sorgen hören wir überall. Zusammen mit den Lebensmitteln bieten wir den Familien eine Bibel an, die fast überall gerne entgegengenommen wird. Der Zuspruch Jesu gibt den Menschen neue Zuversicht, nicht zu verzweifeln.
Spenden Sie für Bibeln und Hungerhilfe unter folgenden Projektnummern:
10-3120 Pakete gegen Hunger
5100 Kinderbibeln, Teenagerbibeln
5200 Bibel oder Neue Testamente

Das Elend fängt nun so richtig an

Rumänien. Sandra Porangeas sorgenbelastete Schultern heben sich, als wir an ihrer Tür klopfen. Sie beginnt zaghaft zu lächeln, als sie die Nudeln, Süßigkeiten und Waschmittel entdeckt, die wir vor ihrer Tür abgestellt haben. Die Mutter war verzweifelt, denn sie wusste nicht, wie sie heute ihre Kinder satt bekommen sollte. Mit einem Hilfstransport konnten wir diese Güter nach Rumänien bringen und unser Mitarbeiter verteilt sie.
Viorel Porangea arbeitet alles Mögliche und gewöhnlich findet er einen Job auf dem Bau. Doch jetzt muss er daheim bleiben. Wird er auf der Straße ohne Bescheinigung seines Arbeitgebers erwischt, zahlt er 400 Euro Strafe. Als arbeitsloser Gelegenheitsarbeiter hat er weder Erspartes, noch bekommt er Arbeitslosengeld.
War die Not bei Porangeas vorher schon bedrückend, fängt das Elend jetzt erst richtig an, befürchten unsere Mitarbeiter. Porangeas werden bisher nicht durch Paten unterstützt. Deshalb hoffen wir Paten für sie zu finden. Wollen Sie Eltern wie Sandra und Viorel einfach in der akuten Krise unterstützen, spenden Sie unter der Projektnummern:

10-3120 Unser tägliches Brot /Pakete gegen Hunger
10-3511 Obstbäume für Rumänien
10-3520 Schafzucht in Rumänien
10-5000 Hilfe für Moldau (RO)
10-7700 Notkasse für Medikamente RO

Notruf aus Ungarn

Aus Ungarn erreichte uns die Nachricht eines ungarischen Pastors mit der Bitte um Hilfe. Wegen der aktuellen Corona-Krise wurden die Roma-Viertel so abgeriegelt, dass die Menschen dort hungern. Ohne humanitäre Hilfe werden diese Menschen nicht an den Folgen einer Virus-Erkrankung sterben, sondern am Hungertod.

Etwa zwei Prozent der Ungaren sind Roma. Eine Minderheit, die in Ungarn fast überall diskriminiert wird. Waren über 80 Prozent der männlichen Romas zu Sowjetzeiten in einem festen Beschäftigungsverhältnis, sind die meisten von ihnen heute ohne Arbeit. Leider erhielten sie damals keine gute Ausbildung, so dass sie, mit dem Zusammenbruch der Sowjetuion und dem Auflösen vieler Staatsbetriebe und der staatlichen Landwirtschaft, ihre Arbeit verloren.
Wie in den meisten anderen Ostblockstaaten leben die meisten Roma segeriert, das heißt in eigenen Stadtvierteln oder Dörfern, ohne einen guten Zugang zu Bildung, Arbeit und menschenwürdigen Wohnungen.
Wir haben eine Hilfslieferung nach Ungarn gesandt und kaufen zudem vor Ort nötige Lebensmittel.
Bitte spenden Sie für die Romas in Ungarn – herzlichen Dank!
Die Projekt Nr. lautet: 50-3125 Roma-Hilfe Ungarn

Lebensmittel für Romas in Serbien sind lebensnotwendig

Die Not unter den Romas in Serbien ist unbeschreiblich. Die wegen Covid-19 verhängte Ausgangssperre trifft die Ärmsten der Armen ganz besonders hart.
Die meisten Roma-Männer sind jetzt ohne Arbeit und ihre Familien hungern. Normalerweise nehmen sie ab März im Inn- und Ausland bei Großbauern Arbeit als Erntehelfer und Tagelöhner an. Dies ist ihnen nun verwehrt.
Einige handelten auch mit Kleidern und anderen Dingen, verkauften landwirtschaftliche Produkte auf den offenen Märkten. Diese Bazare sind momentan geschlossen. Ausgangssperren über die Wochenenden zwingen die oft großen Familien, auf engstem Raum miteinander auszukommen. Die Hütten der Romas sind klein und eng. Statt dass die Kinder zur Schule gehen und die Väter zum Arbeiten unterwegs sind, leben nun alle sehr beengt, langweilen sich und haben nichts zu essen. Pastor Selim aus Leskovac in Serbien, dessen Gemeinde sich um die Romas kümmert, schreibt uns: „Die materielle Situation ist katastrophal – nur Gott kann uns in dieser Zeit helfen!“ Brot des Lebens möchte die Romas in Serbien mit Mehl, Reis, Nudeln, Speiseöl, Zucker und Waschmittel versorgen. Unser Team vor Ort darf die Hilfe mit einer Sondergenehmigung zu den Familien bringen – somit können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass diese Familien nicht hungern. Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Spende.
Projektnummer: 20-3125 Roma-Hilfe Leskovac

Fürsorgenetz ist in Pandemiezeiten überlebensnotwendig

Dank ihrer Hilfe, sind viele Patenkinder, Patenfamilien und Patenomas in Armenien, Rumänien, Serbien und Bosnien im Moment gut versorgt.
Mit einer monatlich fest zugesagten Hilfe unterstützen wir Kinder und Familien, deren Situation auch in „normalen“ Zeiten äußerst schwierig ist. Meist haben die Eltern kein ausreichendes Auskommen, mit denen sie ihre Kinder gut versorgen können. Als Tagelöhner, Hilfs- oder Gelegenheitsarbeiter haben sie oft weniger als einen Euro pro Tag, um Essen zu kaufen. Unsere Mitarbeiter sind in regelmäßigem Kontakt mit ihnen und können sie beraten, ermutigen und unterstützen.
Dieses Fürsorgenetz ist nun Gold wert! In den betreffenden Ländern gibt es auch sonst kaum Sozialhilfe für arbeitslose, kranke und obdachlose Menschen. Und nun verbieten Ausgangssperren es diesen Menschen einen Job zu suchen oder beispielsweise als Erntehelfer zu arbeiten.
Mit ihrer Patenschaft oder regelmäßigen Spende helfen Sie diesen Familien zur Zeit ganz besonders.
Herzlichen Dank dafür!

Das Team von Brot des Lebens, Karina und Gagik, sind jeden Monat im Elendsviertel unterwegs.
Sie übergeben den Menschen Lebensmittelpakete auf der Straße.
Mit Mundschutz, Handschuhen und Abstand.
Trotzdem spüren alle die Verbundenheit –
dass sie auch in diesen Zeiten nicht vergessen sind.
Und vor allem DANKBARKEIT!

DANKE für alle Spender, die die Menschen im Karadok in Vanadzor/Armenien jetzt dringender denn je nötig haben.

Meine Trauminsel …

sagt Sovinage. Manchmal malt die 36-jährige Sovinage ihre Träume. Einmal ans Meer reisen und unter Palmen baden, das wäre toll. Ein Traum, der auch in „normalen Zeiten“ unerreichbar ist für Sovinage. Die Armenierin ist Hausfrau und versorgt ihre beiden Kinder. Sie wohnen in einer Holzbaracke und teilen sich zu viert ein Zimmer. Fließendes Wasser, ein Badezimmer oder eine Küche haben sie nicht. Ihr Mann ist krank, er hat Lungen- und Nierenprobleme. Im Sommer kann er manchmal bei einem Bauern arbeiten.
Jetzt darf ihr Mann, wie alle anderen Hilfsarbeiter, nicht raus!
Sovinage und ihre Familie würde verhungern – wäre da nicht das monatliche Lebensmittelpaket von Brot des Lebens und die Patenschaft, mit der sie monatlich unterstützt werden.
Unsere Mitarbeiter in Armenien haben eine Sondererlaubnis, um die Lebensmittel zu den armen Familien zu bringen – selbstverständlich unter den angebrachten Schutzmaßnahmen.
Danke, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten an die Familien der Tagelöhner denken und weiter für sie spenden. Darüber sind die armenischen Mütter, wie Sovinage, sehr glücklich!

Mit unserem Patenschaftsprogramm können Sie eine Familie vor dem Verhungern und der Verzweiflung bewahren. Möchten Sie Pate werden? – Kontaktieren Sie uns.
Darüber hinaus wollen wir auch anderen Familien helfen, die hungern! – Spenden Sie bitte für das Projekt Nr. 70-3120 „Familienpakete gegen Hunger in Armenien“.

Weihnachten: Geben schenkt Hoffnung

Als wir die Weihnachtspäckchen in Bosnien verteilten, sagten die Leute uns: „Wir sind so dankbar und haben gar nicht damit gerechnet, dass ihr an uns gedacht habt!“ Dieser Dank gilt Ihnen liebe Spender, die Sie Lebensmittelpakete packten und spendeten und unsere Kinder-Weihnachtsaktion in Bosnien und Serbien ermöglichten.
In der Schule von Gornja Tuzla feierten alle Lehrer mit den 250 Kindern eine festliche Bescherung, zu der wir die Geschenke beisteuern durften. In ihrer Turnhalle hatten die Lehrer einen wunderschönen Christbaum vorbereitet, unter den unser Team die Päckchen legte. Die Kinder platzten beinahe vor Aufregung und Vorfreude!
Anschließend fuhren wir in Bergdörfer, zu weiteren Schulen und brachten auch Kindern in sehr armen Roma-Vierteln Geschenke. Die mitgebrachten Päckchen lösten großartige Momente der Freude und des Glück aus. Insgesamt überreichten wir 1800 Lebensmittelpakete
und rund 4300 Kinderpäckchen!
Bei unserer Weihnachtsaktion im Dezember 2019 fuhren wir Orte an, an denen wir noch nie waren. Viele Schulen haben zum ersten Mal von Brot des Lebens aus Deutschland Päckchen für ihre Schüler bekommen.
Auch die Lebensmittelpakete überraschten die Empfänger in dieser Gegend. Froh und glücklich nahmen sie die Päckchen entgegen. Die Not und Armut in den Dörfern und Hütten ging uns zu Herzen.
Wir sahen, wie dringend nötig die Hilfe an so vielen Orten war, denn die Arbeitslosigkeit und Armut ist groß, besonders unter den Roma. Dorthin brachten Ihre Geschenke Gottes Liebe und zündeten ein Licht der Hoffnung an.
Das ist Weihnachten: Die Liebe besucht die Menschen.
Herzlichen Dank!

Lebensmittelpakete zu Weihnachten

Im Moment versuchen wir herauszufinden, wer unsere Hilfe dringend braucht. Deshalb sprechen wir mit Sozialämtern, Ortsvorstehern und christlichen Gemeinden.

Sie haben nun die Chance, sich an unserer Schenk-Aktion ganz praktisch zu beteiligen. Stellen Sie einfach ein Lebensmittelpaket
nach der unten angegebenen Liste zusammen. Ihr Paket wird von unseren Helfern persönlich an die Menschen in Bosnien übergeben.
Bitte achten Sie beim Packen genau auf die folgende Liste:

Die Preise stammen von der Handelskette ALDI. Natürlich können Sie die Artikel auch bei anderen Anbietern besorgen. Sie haben zwei Möglichkeiten, armen Familien mit einem Lebensmittelpaket eine Freude zu bereiten: Sie können die Lebensmittel selbst einkaufen. Wenn Sie in einem Postleitzahlengebiet wohnen, das mit 7, 8, oder 9 anfängt, holen wir gerne Ihr Lebensmittelpaket ab. Schicken Sie uns eine Karte mit Ihrer Adresse und Ihrer Telefonnummer oder rufen Sie uns an unter der Rufnummer 07348/948101. Damit sich dieser Aufwand lohnt, wäre es gut, wenn Sie auch Freunde und Bekannte für diese Aktion gewinnen könnten. Um das Abholen zu koordinieren, sind wir darauf angewiesen, dass Sie uns bitte frühzeitig benachrichtigen, wenn Sie ein Paket packen. Sie können die Weihnachtspaketaktion auch durch eine Überweisung von 23 Euro pro Paket unterstützen. Vermerken Sie das Stichwort „Weihnachtspakete“ oder Projektnummer 3250 auf Ihrer Überweisung. Die Mitarbeiter von Brot des Lebens kaufen dann die Lebensmittel ein und verpacken diese.

Wichtig:
Die Pakete müssen bis spätestens 15. November 2019 bereit sein zum Abholen. Da die Lebensmittel von uns direkt an die hilfsbedürftigen Familien verteilt werden, ist jeglicher Missbrauch ausgeschlossen. Ein Team freiwilliger Helfer wird ca. 14 Tage in Bosnien und Serbien bleiben, bis alle Familien- und Kinderpäckchen verteilt sind.

Auf was Sie beim Packen achten sollten:
Unsere Weihnachtspakete werden einheitlich verpackt. Von einer Firma haben wir Kartons gleicher Größe gekauft. Falls Sie in der Nähe von Ulm wohnen und mehrere Pakete machen möchten, werden wir Ihnen gerne diese Kartons zukommen lassen. Falls das nicht möglich ist, werden unsere ehrenamtlichen Helfer Ihr Paket umpacken, wenn es bei uns in Bernstadt ankommt. Für Sie heißt das: Packen Sie die gekauften Lebensmittel in einen beliebigen Karton – am besten in einen Bananenkarton. Bitte lassen Sie ihn oben offen.

Falls Sie die „Normalkartons“ von Brot des Lebens verwenden, wäre es gut, diese schon zu verschließen und zu verkleben. Die obere Seite beschriften Sie bitte mit „oben“, um Transportschäden zu vermeiden. Das Speiseöl sollte aufrecht stehend verpackt werden.
Kaufen Sie die Lebensmittel erst kurz vor dem Verpacken (erste Novemberwoche) und achten Sie darauf, dass als Haltbarkeitsdatum
mindestens „Mitte Januar 2020“ angegeben ist, um unnötige Schwierigkeiten beim Zoll zu vermeiden. Das gilt besonders für Margarine, die für viele arme Familien die einzige im ganzen Jahr ist, da sie sich sonst keineleisten können.
Das „Transportgeld“ (5 Euro pro Paket) bitte nicht in das Paket legen, sondern zusammen mit dem Spendenabschnitt (umseitig) dem Abholer mitgeben. Packen Sie keine Artikel ein, die nicht auf der Inhaltsliste stehen. Brot des Lebens könnte sonst große Probleme am Zoll bekommen.
Trotzdem gibt es immer wieder unvorhersehbare Herausforderungen zu bewältigen, nicht zuletzt die winterlichen Straßenverhältnisse. Deshalb sind wir dankbar für alle Menschen, die für die Verteilaktion beten. Im Namen aller armen Familien in Bosnien- Herzegowina und Serbien bedankt sich Brot des Lebens bei Ihnen! Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute!

Flyer herunterladen

Zu Weihnachten Freude schenken

Wir fahren mit unserem LKW durch schlammige Straßen, über vereiste Pisten hinauf in die bosnischen Berge, in Dörfer und Stadtviertel – dorthin, wo normalerweise niemand hinfährt. Dort öffnen wir unsere Laderampe. Menschen, alte und junge, drängen sich um uns, strecken ihre Hände aus und wir geben. Ich erinnere mich an eine alte Frau mit Kopftuch und Arbeitskittel. Sie war langsam mit ihrer Schubkarre den weiten Weg zwischen den Feldern heraufgekommen. Jetzt saß sie halb darauf, rieb ihre abgearbeiteten, knotigen Hände und ruhte sich aus, bis wir ihren Namen aufriefen. Und endlich stellten Johannes und Uli, zwei unserer Fahrer, das Lebensmittelpaket in ihren Karren. Sie lächelte, drückte wortlos unseren Männern die Hand und machte sich auf den Heimweg. Später fuhren wir an ihr vorbei – ich sehe sie noch vor mir, wie sie uns freundlich winkt.

Das ist Weihnachten: Schenken, um Leben zu empfangen. Wir, indem wir schenken, und die Frau, indem sie unser Geschenk annimmt.

Feuer macht Pastor obdachlos

Während Ionica Calin in der Kirche war, brannte sein Haus fast völlig ab. Die Ursache ist unbekannt. Ionica Calin ist Pastor und arbeitet seit 30 Jahren unter Romas. Er spricht mit vielen über Jesus und erzählt ihnen von seiner Hoffnung auf Gott.
Einige seiner 15 Kinder sind auch Pastoren geworden. Über Jahrzehnte bemühte er sich um die Anerkennung seiner Gemeinde bei den rumänischen Behörden. Ionica Calin ist Präsident einer evangelischen Roma-Gemeindebewegung. Nun hat seine Gemeinde endlich einen offiziellen Status erhalten und seine Roma-Gemeinde ist bei den rumänischen Behörden anerkannt und registriert.
Dass Pastor Calins Haus abbrannte, ist ein Schlag für ihn. Leider gelang es der Feuerwehr erst, das Feuer zu löschen, als die erste Etage seines Hauses bereit abgebrannt war.
Wir möchten Pastor Ionica Calin dabei unterstützen, sein Haus wieder aufzubauen – bitte helfen Sie mit Ihren Spenden. Immer wieder werden ähnliche Nöte an uns herangetragen mit der Bitte um Hilfe – deshalb sind wir über alle Spenden glücklich und dankbar! Alle Mittel, die Sie, liebe Spender uns anvertrauen, werden wir dort einsetzten, wo die Hilfe am dringendsten nötig ist, beten Sie gemeinsam mit uns um Gottes Führung darin.

Brandhilfe Projektnummer: 10-3360