Allgemein

Ein herzliches Dankeschön

Weihnachten, das Fest der Gaben, soll auch in diesem Jahr gefeiert werden. Wir möchten, wie in den vergangenen Jahren, Lebensmittel und Weihnachtsgeschenke für Kinder in Bosnien und Serbien verteilen. Gerade jetzt ist es uns wichtig, ihnen eine Freude zu machen. So viele haben wegen der Pandemie sogar ihre geringfügige Arbeit verloren haben, und hatten ein besonders schweres Jahr. Wir wollen ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Mit Ihrer Unterstützung konnten wir auch 2020 Patenkinder und ihre Familien, sowie Senioren mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen. Dies war während dieses herausfordernden Jahres ein besonderer Segen für uns.

Das Brot des Lebens-Team ist dankbar und glücklich über Ihr Vertrauen und versichern Ihnen, dass alle Spenden dort angekommen sind, wo sie so dringend nötig waren. Berichte aus unserer Arbeit finden sie auch bei Facebook.

Ein frohes und glückliches Weihnachtsfest und Gottes Segen für 2021 wünscht Ihnen Drago Simeunovic und das internationale Team von Brot des Lebens.

Hilfe für Decken und Gasflaschen

Vanadzor. Valentina Gregorian sieht mit Bangen dem Winter entgegen. Die 74jährige Frau wohnt in einer Hütte ohne Heizung. Sie sorgt sich nicht nur für sich, sondern auch für ihren Sohn, der als Dreher arbeitet. Er verdient gerade so viel, dass die beiden genug zu Essen haben. Aber eine Wohnung mieten, in der sie nicht frieren müssen, das können sie sich nicht leisten. Valentians Mann ist schon vor einigen Jahren verstorben. Er und Valentina verloren ihre Wohnung beim Erdbeben, das 1988 hunderttausende Armenier in die Obdachlosigkeit stürzte. Sie hat die Hoffnung auf eine Wohnung noch nicht aufgegeben.
„Ich bete für alles was mir Sorgen macht.“
Doch bis dahin muss Valentina und auch die anderen armen Familien in den Containerhäuschen im nordarmenischen Vanadzor sehen, wie sie im nächsten Winter klarkommen. Dünne Blechwände, oft nur mit Karton oder einem Teppich an der Wand „gedämmt“,
„schützen“ Valentina vor der Kälte. Ihre Hütte ist sehr feucht. Nachts sinken die Temperaturen oft bis auf minus 23 Grad und es wird sehr kalt in den ärmlichen Behausungen.
Durch Kälte und Not ausgelöst, sind viele krank. Lungenkrankheiten und Diabetes sind nicht selten. Viele sterben an Herzinfarkt oder Krebs, andere leiden an dauerndem Bluthochdruck, ausgelöst durch bedrückende, existenzielle Sor-
gen. Auch das Corona-Virus hat hier viele getroffen. Unser Besuch bei Oma Valentina gibt ihr Hoffnung. Da sie blind ist, kann sie nirgends mehr alleine hingehen und freut sich über jeden Besuch. Valentina Gregorian freut sich, als sie erfährt, dass wir sie mit Decken und einer Gasflasche zum Heizen unterstützen möchten.

Bitte spenden Sie Decken, Gasflaschen und Medikamente für Valentina und ihre Nachbarn im Containerdorf in Armenien.

Nordirak Weihnachtsgeschenke für Kinder

Nach dem Krieg im Nordirak leiden viele Familien unter den erlittenen Traumata. Die Eltern genauso wie die Kinder. Wir möchten ihnen eine Freude machen und zu Weihnachten an Kinder in der Ninive-Ebene christliche Kinderbücher verschenken. Leider können die Pastoren
und Kirchen in diesem Jahr keine Weihnachtsfeiern für die Kinder durchführen. Der Schulbesuch und die Freizeitaktivitäten für die Kinder sind wegen der Pandemie sehr eingeschränkt. Aber unser Mitarbeiter möchten trotzdem die Kinder besuchen und sie beschenken.
Möchten Sie Kindern im Nordirak zu Weihnachten eine Freude machen?

Lebensmittelpakte für Roma-Familien

Bosnien / Serbien. In Serbien und Bosnien gibt es viele arme Menschen, aber unter ihnen sind die Romas die Ärmsten. Sie haben oft eine zu geringe Bildung und deshalb nur schlechte Chancen auf dem eh schwierigen Arbeitsmarkt der Balkanländer. So sind sie oft gefangen in einem Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist. Ihre Wohnungen sind barackenähnliche Bauten oder Hütten, die nicht selten dichtgedrängt in illegalen Siedlungen zu finden sind. Die staatliche Unterstützung liegt irgendwo zwischen 60 bis 200 Euro, mit der eine Familie auskommen muss. Viele Männer sammeln deshalb Müll zur Wiederverwertung, doch damit ist kaum 10 Euro am Tag zu verdienen. Wir haben Kontakte zu Roma-Kirchen, die gerade den ärmsten Menschen dienen. Sie fahren in Dörfer und Stadtrandsiedlungen, um dort die Familien zu besuchen. An Weihnachten sollen die Kinder mit einem Weihnachtspäckchen beschenkt werden und die Familien ein Lebensmittelpaket bekommen.
Während Sie diese Zeilen lesen, sind unsere Mitarbeiter unterwegs, um diese wertvolle Ladung nach Bosnien und Serbien zu bringen und – trotz Corona – zu verteilen.
Wir freuen uns über Ihre Spende für unsere Weihnachtsaktion.

Kartoffeln versorgen armenische Familien

Im Frühjahr erhielten Bauern in der Region um Vanadzor, von uns Saatgut für Kartoffeln und Getreide im Wert von 1000 Euro. Diese Bauern hatten eine wunderbare ertragreiche Ernte. Sie helfen anderen Senioren und bedürftigen Gemeindegliedern, die ständig an der Armutsgrenze leben, mit Mehl und Kartoffeln für den Winter. Dafür sind alle sehr dankbar, denn Brot und Kartoffeln sind für die Armenier Hauptnahrungsmittel, die zu jeder Mahlzeit dazugehören. Vielen Dank an alle Spender, die für Saatgut gespendet haben.

300 Familien sollen Kartoffeln bekommen

Rumänien. Lenuta Sulica hat jeden Tag neun Personen um den Tisch sitzen. Sie hat sechs Kinder und die Oma lebt ebenfalls mit im Haus. Wir haben der Familie 200 Kilo Kartoffeln für den Winter gegeben.
Wenn wir Familie Sulica besuchen, fehlt es ihnen meistens an allem. Sie haben ständig Geldsorgen. Auf Grund der Corona-Pandemie ist es dieses Jahr besonders schwierig für sie. Sorin ist Tagelöhner und arbeitete auf verschiedenen Baustellen, doch als Tagelöhner kann er sich und seine Familie nicht krankenversichern. Er ist froh, wenn er die Miete für das baufällige kleine Haus aufbringen
kann. Wenn nur alle genug zu essen haben, sind Lenuta und Sorin dankbar. Geld für die Schulsachen haben sie oft nicht und dann fehlt es den Kindern an Heften, Büchern, Stiften, Wasserfarben und einer Schultasche. Aus diesen Gründen suchen wir für die Kinder von Lenuta und Sorin Sulica Pateneltern. Nur so ist es gewährleistet, dass diese sechs Kinder nicht mehr hungern müssen und in der Schule gut lernen können.
Wir suchen außerdem Spender für die Kartoffeln, 100 Kilo Kartoffeln kosten 15 Euro, bzw. 200 Kilo 30 Euro. In diesem Winter möchten wir 300 bedürftige Familien mit Kartoffeln versorgen.
Sind Sie an einer Patenschaft interessiert, dann melden Sie sich bei uns, um nähere Informationen über „Ihre“ Kinder zu erhalten.

Patenschaft ermöglicht Studium

Sophia Borusian wohnt mit ihrem Mann und ihrem siebzehnjährigen Sohn in einem roten verrosteten Militärcontainer. Die 49-jährige Mutter verdient etwas Geld als Buchhalterin, ihr Mann handelt mit Autoteilen. Er ist krebskrank und kann nur wenig arbeiten. Wir unterstützen die Familie bei Bedarf mit Medikamenten und einer monatlichen Patenschaft. Sie bekommen eine Lebensmitteltüte, Geld für Schulmaterial, damit Sophias Sohn gut am College studieren kann und Decken im Winter.

Eine warme Stube

Familienvater Sorin Sulica arbeitet als Tagelöhner auf dem Bau. Durch die Pandemie hatte Sorin aber viel zu wenig Arbeit, so dass er nicht genug Geld hatte, um Holz für den Winter kaufen zu können. Damit seine Kinder nicht frieren müssen, gehen sie in den Wald, um Holz zu sammeln, das sie dann über eine weite Strecke heimschleppen müssen.
In anderen Familien sind es auch die Kinder und Frauen, die in den Wald gehen, um dicke Äste zu finden, die sie dann auf dem Rücken nach Hause tragen müssen, denn ein Auto haben sie nicht. Wir möchten arme rumänische Familien, die kein Geld für ihr Brennmaterial haben, mit Holz versorgen, damit sie im Winter nicht frieren müssen.
Herzlichen Dank für ihre Spenden

Bitte beten Sie mit uns für Armenien.

Das christliche Land im Kaukasus erlebt in diesen Tagen einen Alptraum. Durch die Kämpfe um Berg-Karabach sind mehrere tausend Menschen auf der Flucht, die meisten von ihnen sind Kin- der und Frauen. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen, es fehlt ihnen an Waser, Lebensmitteln und medizinischer Hilfe. Wir möchten Flüchtlingsfamilien mit Essen und Medikamenten helfen.
Auch sind inzwischen schon zahlreiche Todesopfer zu beklagen, viele von ihnen sind gerade erst 18 – 20 Jahre alt.
„Jeden Tag finden in Vanadzor Begräbnisse statt,“ berichten unsere Mitarbeiter aus Armenien. Vom Tod ihrer Söhne und Ehemänner sind auch Familien betroffen, die wir seit Jahren kennen und begleiten. So wie Gohar. Ihr Sohn Ararat Asligan ist Berufssoldat. Der 39jährige Familienvater wurde in den Kämpfen schwer verletzt, ist nun aber auf dem Weg der Besserung.
Vor einem Jahr haben wir Gohar und einige andere Frauen aus dem Armutsviertel „Karadok“ in Vanadzor zu einem Urlaubstag im Grünen eingeladen, um einmal rauszukommen. Gemeinsam ha- ben wir gegessen, gebastelt, gebetet und gesungen.
Keine von ihnen hätte sich vorstellen können, dass ihre Söhne im Kampf fallen oder schwer verletzt würden. Oder dass eine Pandemie ihre Frauen-Gebetstreffen verhindern würden. Seit Mona- ten können sie sich als Gruppe nicht mehr zum Gebet treffen. Dies ist jetzt ganz besonders schwer. Jetzt, wo viele Menschen mit Angst, Trauer und dem Tod konfrontiert sind. Reguläre Gottesdienste dürfen in Armenien seit Monaten nicht stattfinden. Trotzdem fand ein landesweites Friedens-Gebet statt, an dem viele Menschen über die Medien teilnahmen.
Die Krankenhäuser sind mit Verletzten überfüllt. Am Corona-Virus erkrankte Patienten müssen oft selbst sehen, wie sie Zuhause zurechtkommen. Gohar zum Beispiel ist schwer an Corona erkrankt und hat große Atemprobleme, sie liegt Zuhause und braucht viele Medika- mente, die sie auch bekommt. Die Zahl der Infizierten ist auch in Armenien stark angestiegen. Nur unter größter Vorsicht können unsere Mitarbeiter die Menschen in den heruntergekommenen Häusern und Wohnheimen besuchen. Viele von ihnen sind infiziert – hygienische Standards sind hier Fehlanzeige: die meisten haben weder eigene Toilet- ten noch fließendes Wasser in ihrer Wohnung.
Etliche Frauen, die beispielsweise als Bedienung oder Küchenhilfe in einem Restaurant arbeiteten, sind seit Monaten arbeitslos. Schon vor dem Krieg um Berg-Karabach haben wir wegen der Pandemie die Zahl der Lebensmittelpakete aufgestockt. Wir versorgen nun 360 Familien einmal im Monat mit Reis, Mehl, Öl, Zucker, Keksen und Waschmittel, statt nur 300 Familien.
Und an Weihnachten möchten wir zusätzlich 120 bedürftige armenische Familien mit Lebensmitteln beschenken, die nicht in unserem regulären Versorgungsprogramm sind. Außerdem benötigen wir Ihre Spenden für Lebensmittel und Medikamentennothilfe.
Bitte beten sie um einen baldigen dauerhaften Frieden, für Trost und Hilfe für die trauernden und geflüchteten Menschen und für die humanitäre Versorgung. Im Namen der armenischen Familien bedanken wir uns für Ihre Hilfe.

Dankbar für ein warmes Zimmer

Rumänien. Familie Sanziana hatte keinen Ofen, mit dem sie ihre Wohnung warm halten konnten. Sehr oft froren sie. Vater Sanziana hat keine feste Arbeit, deshalb sucht er jeden Tag einen neuen Job. Abends erhielt er dann ein paar Euro Lohn. Er arbeitete im Winter manchmal als Köhler, doch das reichte kaum für das Essen, geschweige denn für den Kauf eines Ofens. Seine Frau Maria und seine Kinder sind überglücklich nun eine warme Wohnung zu haben.
Wir danken allen Spendern, die für Holz und Heizungsbeihilfe gespendet haben.

Für folgende Projekte in Roma-Dörfern benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe:
Für folgende Projekte in Roma-Dörfern benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe:
100 Wo am dringendsten benötigt
20-3125 Roma-Hilfe Rumänien
10-3011 Waschmaschinen
10-8010 Wasseranschluss
10-8080 Stromanschluss

Saatkartoffeln und Samen – Vorsorge für den Sommer und kommenden Winter

Norik Miskarian und seine Frau (Bild 6196) mussten aus einer finanziellen Notlage heraus ihre Wohnung aufgeben. Nun leben sie mit ihrem Baby, ihren Eltern und Geschwistern in einer windschiefen Holzbaracke am Stadtrand von Vanadzor. Wir gaben ihnen im vergangenen Jahr eine Kuh. Von ihr haben sie in dieser schwierigen Zeit Milch, Yoghurt und Käse. Damit sind die Kinder grundsätzlich versorgt. Um Menschen wie Familie Miskarian zu unterstützen, dazu sind unsere Selbsthilfe-Projekte da.
Um sie auch im Sommer und Winter zu versorgen, verteilen wir Saatgut. Zuerst einmal Saatkartoffeln, darüber hinaus auch Samen und Pflanzensetzlinge. Unsere „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekte sind in den kommenden Monaten äußerst wichtig.
Eine Kuh in Armenien kostet zwischen 800 und 1000 Euro. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, damit noch mehr Familien eine Kuh bekommen und sie Selbstversorger werden können.
Hier einige Selbsthilfeprojekte:
70-3510 Kühe für Armenien
70-3530 Küken für Armenien
70-3531 Legehennen für Armenien
70-3040 Samenpakete für Armenien

Bibeln geben geistliche und emotionale Hilfe

„Gott verspricht: Macht euch keine Sorgen, ich lasse euch nicht fallen und nicht im Stich.“ Mit diesen Worten versucht unser Mitarbeiter Hans-Otto den Menschen Mut zu machen, wenn er sie besucht. Da ist Valer und Lidia Felariu mit ihren zehn Jungen, die eigentlich immer hungrig sind. Es ist eine aufgeweckte Rasselbande, die uns begrüßt und sich begeistert über die Süßigkeiten und Nudeln zeigt. Mutter Lidia muss die Bonbons rasch an sich nehmen, um sie in den nächsten Tagen portionsweise auszuteilen. Worüber Lidia besonders glücklich ist, das sind die Kartoffeln, die wir ihr bringen. 280 Säcke Kartoffeln vom Herbst konnten wir noch an notleidende Familien austeilen. Beim Verteilen der Lebensmittel erleben wir viel Angst und wenig Hoffnung. Valer erklärt: Ich habe keine Arbeit, deshalb kein Geld und somit haben wir auch nichts zu essen. Dieselben Sorgen hören wir überall. Zusammen mit den Lebensmitteln bieten wir den Familien eine Bibel an, die fast überall gerne entgegengenommen wird. Der Zuspruch Jesu gibt den Menschen neue Zuversicht, nicht zu verzweifeln.
Spenden Sie für Bibeln und Hungerhilfe unter folgenden Projektnummern:
10-3120 Pakete gegen Hunger
5100 Kinderbibeln, Teenagerbibeln
5200 Bibel oder Neue Testamente