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Für die Hilfe von Brot des Lebens sehr dankbar

In einem alten Häuschen in einer Nebenstraße in der Stadtmitte von Vanadzor stapeln sich Mehl- und Zuckersäcke, daneben Flaschen mit Speiseöl und Waschmittel. Emsige Hände portionieren alles und verpacken die Lebensmittel in Tüten. Rima blickt auf die Uhr und öffnet das Fenster zur Straße, davor finden sich bereits ein paar Menschen ein. Sie legen ihren

Ein neuer Ofen

Immer wieder kommt es vor, dass wir beim Hausbesuch auf Familien treffen, die ihre Tage in verrauchten, stinkenden Zimmern verbringen müssen. Kinder machen hier ihre Schulaufgaben und spielen in diesen Räumen. Der Grund dafür sind Löcher im Ofen, mit dem gekocht und geheizt wird. Mama Gradinar muss beim Kochen oft husten. Ständig reizt der Rauch

Sofia möchte laufen lernen

Die kleine Sofia aus Rumänien hatte verformte Arme und Beine. Sie konnte sie nicht richtig gebrauchen und auch nicht laufen. Auf unserer Facebookseite gibt es ein Video von Sofia vor ihrer Operation. Die Eltern fanden in Istanbul Ärzte, die sie operieren konnten. Wir haben sie mit einer Spende aus unserem Medizinfond unterstützt. Inzwischen ist das

Kuscheldecken verteilt

Wir verteilen warme Decken an einige Familien in der Blechhütten-Siedlung. Gerezik nimmt die Decken voller Freude in Empfang. Die ältere Frau schürt meist einmal am Tag ihren Ofen an, um Essen zu kochen. Es ist zu teuer für Gerezik, das Feuer rund um die Uhr am Laufen zu halten. Geht es aus, wird es rasch

Keiner soll frieren

Die Kaukasischen Berghänge sind verschneit und die Temperaturen liegen fast dauerhaft unter null. Marina wohnt schon Jahrzehnte in einer Blechhütte am Stadtrand von Vanadzor. Hier zog sie ihre beiden Kinder groß, die inzwischen weggezogen sind. Ihr Mann litt an einer chronischen Erkrankung, an der er früh verstarb. Heute bekommt sie und andere Familien in ihrer

NAHRUNG FÜR DIE SEELE

Unsere Arbeit hat den ganzen Menschen im Blick. Da ist beispielsweise Meline aus Armenien. Für das Mädchen konnten wir Paten in Deutschland finden, die sie und ihre Familie mit einem monatlichen Lebensmittelpaket unterstützen. Im Sommer durfte sie an einer Kinderfreizeit teilnehmen. Damals hörte sie davon, dass Gott sie liebt. Mehr kann sie jetzt in der

Ausblick ins Frühjahr: Obstbaumaktion geplant

Auch dieses Jahr planen wir unsere beliebte Obstbaumaktion. Spenden Sie für Obstbäume, wir verteilen sie und unsere Empfänger werden sie pflanzen. Sie werden viele Jahre Freude an dem Obst haben. Ein sehr wichtiges Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt. Danke, dass Sie dabei sind!

Eine Waschmaschine für Mama Ovidiu

Daumen hoch! Papa Cozac zeigt uns eindeutig, was er über die Waschmaschine denkt. Mit seinem Pferdefuhrwerk konnte er sich seine Waschmaschine selbst abholen: Sie kostete 250 EUR und wäscht 7 kg Wäsche pro Waschgang. Mama Cozac musste bislang das Wasser am Gemeinschaftsbrunnen holen, zum Haus schleppen und auf dem Holzofen erhitzen. Erst dann konnte sie

Weihnachtspaketaktion in Bosnien

Die Straßen sind matschig, an manchen Stellen vereist, es schneit in den Bergen rund um Brcko und Tuzla. Im Tal laden wir Lebensmittelpakete und Kinderpäckchen in unseren Transporter um. Von dort geht die Fahrt über schmale Straßen in abgelegene Dörfer. Unterwegs fahren wir an einem älteren Mann vorbei, sein Enkel marschiert neben ihm her. Sie

Ein neues Zuhause für Familie Yeganan

Vanadzor/ Nordarmenien. Anna und Vresch Yeganan wohnen seit ihrer Hochzeit in einem alten Blechcontainer, der an vielen Stellen schon durchgerostet ist. Wir haben uns entschlossen, dieser Familie den Umzug in eine richtige Wohnung zu ermöglichen. Klar, sie haben ein Dach über dem Kopf, aber es ist ein löchriges Dach. Wenn es regnet, müssen sie in

Ein menschenwürdiges Heim für Stephan

Nordarmenien. Familie Yavryan wohnt seit zwanzig Jahren in einer Holz-Baracke. Hier wohnen mehrere Familien und jede hat nur ein Zimmer, das sie in einen Wohn- und einen Schlafbereich unterteilt haben. Aghasi und Arew Yavryans haben vier Kinder. Ihr fünfzehnjähriger Sohn Stephan ist schwerbehindert und Patenkind von Brot des Lebens. Er ist ein aufgeweckter Junge. Yavryans

Wir wollen das Schicksal wenden

Nordarmenien. Metaxya Hakobyan ist in einem Blechwagen aufgewachsen. Als sie drei Jahre alt war, zogen ihre Eltern in diese Behelfsbehausung. Sie heiratete und bekam im Containerdorf vier Kinder. Sie lebt nicht freiwillig hier – sie hatte keine Wahl. Ihr Mann wurde in ein Unglück verstrickt und straffällig, deshalb ist er im Gefängnis. Metaxya hat nichts